Zwölf Fragen · vier Türen · keine Anmeldung

Mira Janssen

Suggestibilitätstest

Die meisten Suggestibilitätstests fragen dich, wie du dich einschätzt. Dieser nicht. Jede der zwölf Fragen ist ein kleines Experiment, das du beim Lesen machst — die klassischen Tests, mit denen jede Hypnose-Ausbildung arbeitet, nur ohne Hypnotiseur daneben. Gefragt wird danach: was ist gerade passiert?

Am Ende steht keine Punktzahl, sondern eine Tür. Vier Menschen gehen auf vier verschiedenen Wegen in Trance, und wer den falschen Weg nimmt, hält sich für unhypnotisierbar. Das ist der häufigste Irrtum in diesem Feld.

Nichts wird gesendet, nichts gespeichert. Die Auswertung läuft in deinem Browser.

Was dieser Test kann — und was nicht

  • Er ist kein klinisches Messinstrument. Für die Forschung gibt es formale Skalen (Stanford, Harvard), die unter Laborbedingungen abgenommen werden. Dieser Test ist ein Wegweiser, kein Befund.
  • Er misst keine Begabung. Es gibt keine „unhypnotisierbaren“ Menschen im Alltagssinn. Die allermeisten erreichen eine nutzbare Trance — nur eben nicht alle über dieselbe Tür.
  • Ein ruhiges Ergebnis heißt nicht wenig Tiefe. Wer beim Händefalten nicht reagiert, geht oft weiter als jemand, dessen Finger sofort wandern — er braucht nur länger und eine andere Sprache.
  • Die Tür ist nicht in Stein. Empfänglichkeit ist über die Zeit ziemlich stabil, die Antwort darauf aber lernbar. Wer den passenden Weg zweimal geübt hat, geht beim dritten Mal schneller.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob ich hypnotisierbar bin?

Nicht daran, ob du „wegtrittst“ — das ist der verbreitetste Irrtum. Verlässlicher sind die kleinen ideomotorischen Zeichen: Hände, die beim Zusammenpressen zögern, Finger, die von selbst wandern, Lider, die nach einem Augenroll schwer werden, ein Mund, der bei einer gedachten Zitrone wässert. Genau diese Reaktionen fragt der Test hier ab.

Wie merkt man, dass man hypnotisiert ist?

Meistens nicht daran, dass etwas Spektakuläres passiert, sondern daran, dass etwas Gewohntes fehlt: das ständige Kommentieren im Kopf hört auf, Zeit fühlt sich anders an, der Körper wird schwer oder sehr leicht. Viele Menschen sagen hinterher „ich war doch wach“ — und haben trotzdem zwanzig Minuten verloren.

Kann jeder hypnotisiert werden?

Fast jeder erreicht eine nutzbare Trance, wenn er es will und der Weg zu ihm passt. Was niemanden hineinbringt: Zwang, Misstrauen, oder eine Methode, die für einen anderen Typ gebaut ist. Wer sich für unhypnotisierbar hält, ist meistens auf dem falschen der vier Wege gelandet.

Kann man sich selbst hypnotisieren?

Ja, und für manche Türen ist es sogar der leichtere Anfang — vor allem für die sprachgeführte, weil du dir selbst nichts vormachen musst. Es fehlt allerdings genau das, was sonst trägt: eine Stimme, der man folgen kann, ohne zu steuern. Deshalb braucht Selbsthypnose eine festere Struktur als eine geführte Sitzung.

Ist der Test anonym?

Ja. Es gibt kein Formular, keine Anmeldung und keinen Versand. Die Auswertung passiert vollständig in deinem Browser; wir sehen deine Antworten nicht.

Von hier aus

Der Test ist der Anfang, nicht das Ziel. Drei vollständige Anleitungen stehen kostenlos bereit — und dahinter liegt das Werk, aus dem sie stammen.

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