Du hast alles richtig gemacht. Kerzen, Zeit, Ruhe, ein Text, den du irgendwo gefunden hast. Sie liegt da, sie will, sie macht mit. Und dann liest du: „Du bist jetzt erregt."
Und sie ist es nicht. Noch nicht. Vielleicht wäre sie es in zwei Minuten gewesen. Aber der Satz hat behauptet, sie sei es jetzt — und ihr Kopf hat gehört, dass das nicht stimmt.
Von diesem Moment an glaubt sie dir keinen Satz mehr. Und du liest noch zwanzig Minuten weiter, obwohl es längst vorbei ist.
Das ist nicht dein Fehler. Das ist der Fehler des Textes. Jedes Skript, das für alle geschrieben ist, muss irgendwann behaupten, was es nicht wissen kann. Und genau dort bricht es.