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Die meisten Trance-Anleitungen ziehen dich nach unten, bis alles schwer ist — und dann ist auch die Lust schwer.
Zu früh zu tief entspannen dämpft oft genau die Bilder, die du für Hitze brauchst. Hellwach ist der geführte Gegenabend: eine wache Trance, in der der Körper weich wird und die Vorstellung hell bleibt — Wort für Wort zum Vorlesen.
Von Mira Janssen, Autorin des Standardwerks „Erotische Hypnose: Das Handbuch“.
Was drin ist
Ein körperlicher Convincer (Magnetische Finger), 3–6 Minuten: der kleine Beweis, bevor die Trance beginnt.
Die Sinnes-Wecker-Induktion über alle fünf Kanäle — Bild, Klang, Berührung, Duft, Geschmack, nacheinander und erotisch gerahmt.
Ein einziger erotischer Moment, voll ausformuliert: Wärme sammeln, ausbreiten, ein paar Atemzüge auf der Kante halten.
Drei Minuten Stille und eine Ausleitung in fünf Zählschritten — sauber zurück in den Abend.
Was es nicht ist
Ein Abend, kein Lehrgang. Wer die ganze Bandbreite an Induktionen sucht, greift zur Masterclass.
Weich im Körper, hell im Kopf — das ist der Unterschied, den dieser Abend macht.
Worin unterscheidet sich „Hellwach“ von „Versinken“?
„Versinken“ führt nach unten in die Tiefe. „Hellwach“ hält die Vorstellungskraft oben, während der Körper weich wird. Beide Abende stehen für sich; man kann mit jedem anfangen.
Muss man Band 1 zuerst gelesen haben?
Nein. Jeder Band ist ein vollständiger Abend mit eigenem Convincer, eigener Induktion und eigener Ausleitung.